Rossignol S7 – Freerideski Test

Freerideski Rossignol S7

Freerideski Rossignol S7

Rossignol S7 – Unser Testbericht

Eins Vorweg, der Rossignol S7 ist das Puder Luder schlechthin und in diesem, mit Powder nur so gesegnetem, Winter auch das meist gerittenen Pferd bei mir im Stall.

Der S7 ist ein Twintip Freerideski mit mächtigem Rocker an Tip und Tail. Eine deutliche Vorspannung unter der Bindung verleiht ihm Pop und die Kontaktpunkte an Tip und Tail sind deutlich nach hinten versetzt (Early Taper), so dass die breitesten Stellen ungewöhnlich weit mittig im Ski sind. Ähnlich wie beim Armada JJ. Dadurch hat der Rossi S7 eine relativ kurze effektive Kantenlänge. Das macht ihn wiederum unglaublich wendig und damit bestens tauglich für Treeskiing. Auch bei langen Powderturns im freien Gelände zeigt sich dieser Freerideski vespielt und lässt je nach Einsatz des Freeriders coole Drifts zu. Ein riesiger Rocker sorgt dafür, dass Tip Dives mit dem Rossignol S7 schlichtweg unmöglich sind. Das im Vergleich zum Armada JJ dünnere Pintail verleiht dem Ski noch mehr Auftrieb. Denn der Rossignol S7 kann so mit dem Heck etwas weiter abtauchen. Dadurch ergibt sich auch ein minimaler negativer Aspekt. Im Vergleich zu Freerideski mit weniger ausgeprägtem Rocker habe ich beim Rossignol S7 oft das Gefühl, dass der konstruktionsbedingt steil gestellt Rocker den Ski im flachen- bzw nur wenig steilem Gelände etwas bremst. Dem kann man aber durch Gewichtsverlagerung nach vorne super entgegenwirken. Im Endeffekt kann man durch Gewichtsverlagerung nach vorne das Gas voll aufdrehen, und durch leichte Rücklage den Ski langsam abbremsen. Vom Flex her liegt der Rossignol S7 etwa zwischen Armad JJ (etwas weicher) und dem Black Diamond AMP (etwas härter). Auf weichen Pisten lässt sich der Rossignol S7 perfekt carven. Sobald es hart und eisig wird ist aber Schluss mit lustig. Dann bleibt nur noch eins: Im Driftschung zurück zum Lift und dann wieder ab in unverspurtes Gelände, dort gehört ein Freerideski wie der Rossignol S7 nämlich hin. Wer den Ski kauft und ihn auch im Puder fahren kann, der wird ihn lieben und nicht mehr hergeben wollen. Mit dem Rossignol Squad S7 der auf der ISPo 2012 vorgestellt wird bringt Rossignol im nächsten Jahr einen ähnlichen vielleicht noch etwas optimierten Freerideski. Den Rossignol S7 wirds aber natürlich weiterhin als den Klassiker schlechthin geben

Rossignol S7 -Specs:

Länge (cm) 168 178 188
Dimension (mm) 135-105-113 140-110-118 145-115-123
Radius (m) 13 14,8 17,5
Gewicht (g) 3600 3900 4600

Rossignol S7 Rocker Powder Turn-Technologie im Video:

Rossignol S7 – Videotestbericht:

Rossignol S7 – Herstellerbeschreibung:

Fortgeschrittene und erfahrene Skifahrer sind sich einig: Der mehrfach ausgezeichnete Rossignol S7 hat das Skifahren im Pulverschnee revolutioniert – es ist jetzt einfacher, weniger anstrengend und macht vor allem noch mehr Spaß! Die Rocker Powder Turn-Technologie des S7 kombiniert eine weiche Vorspannung mit einem starken Rocker an Schaufel und Skiende und sorgt so für fantastischen Auftrieb und einen wirksamen Angriffswinkel, um Line und Speed jederzeit kontrollieren zu können. Der S7 ist einfach wendiger und toleranter als jeder andere auf dem Markt erhältliche Ski.
Rossignol hat das perfekte Werkzeug für Skifahrer entwickelt, die es dem Pulverschnee einmal so richtig zeigen wollen!

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4 Antworten auf Rossignol S7 – Freerideski Test

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  3. wolfgang knauer sagt:

    ich habe eher eine frage als einen koment:

    bisher fahre ich den rossi bandit 83 (1,8 m), der bei lngsamer Fahrt gerne im weichen Schnee einsingt. Wie wird denn der S7 mit den z.t. verhärteten, verkrusteten, verspurten Tiefschnee fertig ? Denn Pulver findet man (als NRW ler) nicht so schnell und ausreichend.

    Gruß Wolfgang

    • admin sagt:

      Hi Wolfgang, mit einem Rossignol S7 wirs du bei harten und eisigen Bedingungen nicht allzuviel Spass haben. Da solltest du dich nach was laufruhigerem umsehen. Evtl wäre der Völkl Mantra als Allround Waffe etwas für dich.

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