Freeride

Was ist den eigentlich ein Freerideski und warum gibt es plötzlich so einen Hype um das Thema Freeride?

Freerideski

Moderner Freerideski - Movement Superturbo

Moderner Freerideski - Movement Superturbo

Lange Zeit gab es im Skisport keine echten Innovationen mehr. In den 90er Jahren hat dann der Carving Ski die Skiwelt revolutioniert. Still und heimlich hat sich im Schatten der Carving Revolution auch bei uns in Europa ein Trend zu breiteren Skiern, den heutigen Freerideskiern entwickelt. Mit dem Ergo hat die Traditionsfirma Kneissl aus Kufstein vermutlich einen der ersten massentauglichen Freerideski auf den Markt gebracht. Über die mickrigen geschätzt 80mm die dieser Ski unter der Bindung hatte, kann man heute nur noch Müde lächeln. Denn in diesem Segment bewegt sich im Moment ein normaler All-Mountain Pistenski. Der Trend ging also kontinuierlich zu mehr Mittelbreite. Logischerweise schwimmt ein breiter Ski im Tiefschnee besser auf. Wenn man von einem Freerideski spricht dann geht man im Moment von einer Mittelbreite von mind. 100mm und einer Spitzenbreite von mind. 130mm aus. Die neueste Entwicklung am Freeride Markt ist die Rocker Technologie. Im Gegnsatz zu einem klassichen Ski mit negativer Vorspannung hat der Rocker ein positive Vorspannung. D.h. Tip und Tail vom Freerideski sind stark aufgebogen um ein noch besseres Aufschwimmverhalten im Tiefschnee zu erzeugen.

Freeride Hype

Je breiter die Freerideskier wurden, desto einfacher wurde es auch für Anfänger und Umsteiger im Tiefschnee die Kontrolle zu behalten. Der Spass an der Sache war also früher aus athletischen Gründen eher dem geübten Skifahrer vorbehalten, mit modernen Freerideskiern findet sich aber mittlerweile auch ein motivierter Anfänger gut im tiefen Schnee zurecht.

Ursprünglich gab es auch mal die Lager der klassichen Skitourengeher und die der Variantenfahrer. Während sich der klassiche Skitourengeher oft weite Wege vom Tal aus bewegen musste um die ersehnten, tief verschneiten Gipfelhänge zu erreichen, konnten die Variantenfahrer durch Hilfe der Liftanlagen bereits relativ einfach viel Powder rund um die Skigebiet, das sogenannte Sidecountry, durchpflügen.

Vor wenigen Jahren hat der deutsch Bindungshersteller Marker mit der Marker Duke die erste Freeridebindung mit Gehfunktion entwickelt. Seitdem vermischen sich auch die zuvor genannten Lager immer mehr. Der moderne Freerider nützt Liftanlagen um eine gewisse Ausgangsposition zu erreichen und kann dann mit einer tourentauglichen Freeridebindung ins Backcountry marschieren und dort den heißbegehrten Powder suchen. Der Freeridemarkt wird größer und damit für die Industire interessanter. So gibt es für den Freeride also wieder bessere Ausrüstung die ihm den Sport schöner und einfacher macht. Grund genug für viele sich dem Freeride Hyp anzuschließen. Ein witziger Kreislauf.

 

3 Antworten auf Freeride

  1. Pingback: K2 Hellbent - Freerideski TestFreerideski und Freeride Equipment im Test

  2. Pingback: Freerideski Movement Superturbo im Test

  3. Gernot sagt:

    Das like Button Plugin waere stark. Oder habe ich es nicht gefunden?

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>